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Projection Mapping

Augmented Reality Art

Projektionsmapping-Installationen sind meist großflächige Projektionen auf irregulär
geformten Flächen oder Objekten und werden überwiegend für ein größeres Publikum geschaffen. Eine PM-Installation, die mit Hilfe von projizierten, meist computergenerierten und perspektivisch adaptierten Grafiken und Animationen generiert wird, kennen viele nur im Kontext von Musikveranstaltungen, oder neuerdings aus dem Theater bzw. der Oper.
 
Tatsächlich existieren unzählige Möglichkeiten, diese Kunstform einzusetzen.Einer der Hauptaspekte von PM-Installationen ist die Erschaffung von Illusionen, welche oft mit Hilfe von speziell kreierten audio-visuellen Inhalten eine Bindung mit dem Trägermedium eingehen. Sei es Architektur, Statuen oder Gemälde – dem Projektionskünstler sind bei der Wahl des Mediums beinahe keine Grenzen gesetzt. Durch perfekt an das Trägermedium angepasste Animationen werden Illusionen
aus Licht erschaffen. Diese besitzen nicht nur großes Potential eine Geschichte über das Objekt im Fokus zu erzählen, sondern verleiten das Publikum auch zum Staunen und Hinterfragen.

Die Projektidee zu Bright Spots entsprang dem Kollaborationsprojekt „Licht bewegt Farbe“ mit der niederösterreichischen
Sprühdosen-Künstlerin Sarah SIUZ Kupfner. Der Erfolg des Projekts wurde durch den
ersten Preis beim diesjährigen RIZ Up Creative Business Award NÖ ausgezeichnet. Bei diesem Projekt lag der Fokus auf dem Augmentieren (Erweitern – Verändern – Ergänzen) der Graffitis, teils auch auf der Fassade des Ausstellungsortes.

Bright Spots

Projektionskunst im Alltag

Das Projekt besteht aus einer Videoserie sowie einem finalen Live Event in St. Pölten. Hierfür werden ca. zehn geeignete Orte/Wandgemälde/Gebäude in St. Pölten ausgewählt und bereits vor dem eigentlichen Live-Event Videos dessen Projektionen in Form von kurzen Videos aufgezeichnet.
Diese Videos werden als kleine ‚Appetizer‘ den potenziellen Zuschauern online zu Verfügung gestellt und dienen gleichzeitig als Marketing.
St. Pölten besitzt viele geeignete Orte, beispielsweise wunderschöne Fassadenbilder an teils unscheinbaren Plätzen, eine Kunstform die in der gegenwärtigen Architektur kaum mehr zu finden ist. Sie werden im Alltag meist nicht mehr wahrgenommen – eine Möglichkeit für uns Künstler, sie etwas ins Licht zu rücken.
 
Nicht nur für diese Objekte existiert wenig Aufmerksamkeit, auch für Denkmäler auf belebtenöffentlichen Plätzen und deren interessante Historie, besitzen die Wenigsten ein Bewusstsein. Für uns ist dies eine Chance diese Lokalitäten in neuem und/oder altem Licht strahlen zu lassen.
Das Finale des Projekts bildet ein Live-Event. Zusammen mit uns Künstlern kann das Publikum auf einer festgelegten Route die fünf Highlights des Projekts erleben. Die für jeden Ort eigens erstellten, bis zu fünfminütigen audiovisuellen PM-Installationen werden mithilfe eines selbst konstruiertem ‚Projektorwagen‘ eingerichtet und abgespielt. Während den zwei bis drei Durchläufen des Inhalts der einzelnen PM-Installationen haben die Besucher zeit sich untereinander, mit uns Künstlern oder mithilfe einer kleinen Broschüre über die Orte auszutauschen oder zu informieren. In der Broschüre ist auch ein Lageplan der Route und grobe Zeitangaben enthalten, damit Kurzentschlossene auch währen des Events
dazustoßen können.

Die Idee

Mit dieser Idee soll zum einen das Bewusstsein für die teils sehr kunstvoll gestalteten Lebensräume geschaffen werden, und zum anderen den Zuschauern Einblick in das relativ junge Medium Projektionsmapping
ermöglichen.
 

Neben der bereits weiter oben genannten Bewusstseinsbildung, liegt auch ein Fokus auf der reichhaltige Geschichte St. Pöltens. Durch maßgeschneiderte Animationen, Effekten und den daraus entstehenden Illusionen haben wir die Möglichkeit diese Geschichte neu und anders zu erzählen. Auf der im Laufe des
Projekts erstellten Website werden die Besucher durch Videos in Form von einem leuchtenden Reiseführer durch einzelne Geschichten St. Pöltens geleitet. Durch die Ergänzung weiterer Informationen zu den Orten und deren Geschichte wie Entstehung etc., wird eine Kooperation mit der Landesbibliothek angestrebt.